Herzlich Willkommen

Ich freue mich, dass Sie den Weg zu mir gefunden haben. Mein Name ist Katrin Mehner und als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Menschen, die unter ihrem emotionalen Essverhalten leiden.

Als ehemalige emotionale Esserin kenne ich die Höhen und Tiefen aus eigener leidvoller Erfahrung. Seit einigen Jahren unterstütze ich andere Betroffene dabei, sich aus dem Teufelskreis des emotionalen Essens zu befreien und bringe als Dozentin und Gastsprecherin Interessierten diese Thematik näher.

Emotionales Essen bedeutet für viele Menschen etwas Schönes und Genussvolles. Doch es gibt nicht Wenige, die sehr unter diesem Essverhalten leiden. Betroffene haben das Gefühl, aus einem Automatismus heraus zu handeln und dem Teufelskreis nicht entkommen zu können. Die Gründe für emotionales Essen sind sehr vielschichtig – meist ist es Ersatz für tieferliegende Bedürfnisse. Schmerzliche, unangenehme Empfindungen sollen überlagert; nicht gelebte, positive Empfindungen kompensiert werden. Das geschieht häufig unbewusst. Dann essen wir, ohne körperlichen Hunger zu haben. Entweder beginnen wir eine Mahlzeit hungrig und können nicht stoppen wenn unser Körper ein “genug” signalisiert oder aber wir essen sofort ohne Hunger.

Sind auch Ihnen diese Situationen vertraut?

Sich Essanfällen und Heißhungerattacken immer wieder hilflos ausgeliefert zu fühlen … schon wieder die Jeans eine Nummer größer kaufen zu müssen … die letzte Diät auch nicht durchgehalten zu haben … Langeweile oder Einsamkeit abends vor dem Fernseher, eine Tüte Chips oder Tafel Schokolade neben sich auf der Couch … Ärger mit dem Chef im Büro, dem Partner oder der Familie … das Gefühl am Abend, sich endlich für einen anstrengenden Tag belohnen zu müssen … Die Liste ließe sich wohl unbegrenzt fortführen.

Nicht selten scheint Essen der einzige Ausweg zu sein, um mit diesen unangenehmen oder schmerzhaften Empfindungen umzugehen. Essen beruhigt, lenkt von Einsamkeit ab, füllt Langeweile, versüßt schlechte Tage … eine Erfahrung, die wir häufig schon aus unserer Kindheit kennen. Und es funktioniert noch immer. Abends im Bett fassen wir den Vorsatz, “ab morgen wird es besser, dann esse ich „normal“, mache mehr Sport, halte mich an meine Diät, nehme meinen Ernährungsplan ernst …”. Das geht vielleicht auch eine Weile gut.

Emotionales Essen verstehen und überwinden

Aber irgendwann rutschen wir wieder in den alten Automatismus und die guten Vorsätze sind wie weggeblasen. Die Gedanken kreisen ständig um das Thema essen oder nicht essen, Figur, Gewicht und Diäten. Wir sind gefangen in diesem anstrengenden und kräfteraubenden Teufelskreis von zu viel essen … sich schlecht fühlen … noch mehr essen … Reue und Schuldgefühlen … Vergeblichkeit  … und wieder essen.
Zwischen Hilflosigkeit und dem Wunsch auszubrechen schwanken wir hin und her.

Das emotionale Essen ist nur die Folge, nicht die Ursache. Erst wenn wir die tieferliegenden Gründe erforschen, welche zum Essen führen, können wir den Teufelskreis durchbrechen. Diese Gründe, also die Kopplung von Essen und Emotionen macht deutlich, weshalb Diäten, Sport- und Ernährungsprogramme sowie andere Reglementierungen bei emotionalem Essverhalten nicht dauerhaft funktionieren können. Sie sind aus meiner Sicht sogar Teil des Problems; genauso wie die Ernährungsberatung. Sie vermitteln lediglich einen Umgang mit dem Essproblem oder aber beschäftigen sich nur mit dem Symptom – dem Gewicht und dem Kampf dagegen – aber nicht mit der eigentlichen Ursache. Es müssen auch nicht immer Schokolade oder Chips sein, emotionales Essen kann mit jedem Nahrungsmittel einhergehen.

Emotionales Essen verstehen und überwinden

Doch die Erkenntnis allein, in bestimmten Situationen emotional zu essen, reicht häufig nicht aus. Ich begleite und unterstütze meine Klientinnen und Klienten dabei, emotionales Essverhalten nicht nur zu erkennen, sondern auch die individuellen Gründe dafür zu verstehen und schrittweise zu überwinden. Es ist für mich eine Berufung geworden.

Hinter jedem emotionalen Essverhalten steckt auch die Chance uns selbst ein Stück besser kennenzulernen. Deshalb geht es in der Therapie um einen liebevollen und aufmerksamen Zugang zu den tieferliegenden Gründen. Im Mittelpunkt steht die Freiheit in Bezug aufs Essen, nach welcher auch ich mich auf meinem eigenen Weg so oft gesehnt habe. Voraussetzung ist die Motivation, etwas verändern zu wollen und (immer wieder) eine Entscheidung dafür.

Ich arbeite nach der Methode Sehnsucht und Hunger (Maria Sanchez) sowie Brainspotting (David Grand) und nutze meine Erfahrungen aus der Suchtberatung.

Supervision und regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen sind für mich fester Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit.

Gern begleite ich auch Sie auf Ihrem Weg. Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, schicken Sie mir eine eMail oder rufen Sie mich an.

Link: Kontakt

Ich freue mich auf Sie!

Katrin Mehner

 

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